Bartek Datum: 30.06.2010
7 Rosa Bartek, * 17.5.1887 in Schönau/Mähren, in jungen Jahren aus
Mähren weggelaufen, lt. Auskunft der Stadtverwaltung Kiel: 1906 von Loop nach
Kiel gekommen, wohnhaft Holtenauer Straße 74. Sie hatte zu dem Zeitpunkt schon
deutsche Staatsangehörigkeit. + Kiel, Lüderitzstraße 16. 03.11.1954
Abschrift ihres Taufscheines (Q 12):
Zahl 275
Diözese Olmütz
Kronland Mähren
Dekanat Neutitschein
Polit. Bezirk Neutitschein
Pfarre Schönau
Geburts und Taufschein (Zeugnis)
Aus dem hiesigen Geburts- und Taufbuche Tom.IV Fol.137 wird hiemit
amtlich bezeugt, daß in Schönau Nr.6 am siebzehnten Mai (17.5.)
Eintausendachthundertsiebenundachtzig (1887) geboren und am 22. Mai 1887 vom
hochw. Herrn Pfarrer Josef Dresler in der Pfarrkirche ad. Sct.Martinum Ep.&
Confess. nach römisch-katholischem Ritus getauft wurde:
eine eheliche Tochter:
B a r t e k R o s a
Vater: Bartek, Josef, Tagwerker in Schönau, Sohn des Martin Bartek,
Grundbesitzer in Jasenice und dessen Ehegattin Veronika, geborene Johann Skarka,
Grundbesitzer in Jasenice, römisch-katholisch.
Mutter: Rosalia,Tochter des
Josef Hajny, Grundbesitzer in Hrachec und dessen Ehegattin Veronica, geborene
Krèmar aus Krivè, römisch-katholisch.
Paten: Jan Hromadka, Häusler in
Jasenice und Rosalia Hromadka, dessen Ehegattin.
Hebamme: Amalia Heger, Nr.
62 in Neutitschein.
Urkund dessen die eigenhändige Unterschrift des gefertigten und das
beigedrückte Amtssiegel.
Pfarramt Schönau, am 26. November 1908.
gez. Karl Beck
Siegel Pfarrer (Q.32)
+ Kiel 3.11.1954,
oo Paul Ferdinand Zapf
14Joseph Bartek, Tagwerker in Schönau und Jarcova/Mähren,
oo Rosalia Hajny (Q 32),
28 Martin Bartek, Grundbesitzer in Jasenice, (Q 32),
oo Veronika
Skarka, (Q 32)
(Quelle: http://www.kuhlaendchen.de/html/de/heimatgemeinden/neutitschein1.html#Schoenau)
Schönau (Senov)
Erste urkundliche Erwähnung war 1383 (als Pfarre Schena im Lehengerichtsbuch Nr. l vom Jahre 1206). Die Höhenlage beträgt 261 - 307 m zu beiden Seiten des Titschbaches gelegen. Der Mittelpunkt der Gemeinden Schönau und Kunewald war die Pfarrkirche zum Hl. Martin. Der ursprüngliche Holzbau wurde nach einem Brand um 1560 durch einen Steinbau ersetzt. Der Kirchturm kam später dazu. Gegenüber der Pfarrkirche steht das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges (der Entwurf stammte von dem Schönauer Bildhauer Franz Barwig). Die Tafel mit den Namen wurde nach dem 2. Weltkrieg verdeckt, die Aufschrift lautet nun in tschechisch: Für die Opfer der Kriege und der Besetzung 1914/ 18 und 1939/45. Im 19. Jh. entstanden verschiedene Industriebetriebe, u.a. die Hutfabrik A. Peschel, deren Erzeugnisse in der ganzen Welt geschätzt waren (Familiengrabmale noch am Friedhof vorhanden). 1930 hatte Schönau 3.218 Einwohner (überwiegend deutsch). 1938 gehörte Schönau zum Kreis Neutitschein und wurde 1941 nach Neutitschein eingemeindet.
in diem Bereich suchen folgende Familienforscher:
Manfred Eberle
E-mail:
manfredeberle(at)gmx.de
gesucht:
Familie (Geschwister, Eltern, Großeltern, einfach alles) von einer Ernestine Barwig, geboren in Schönau am
26.12.1906.
Ernestine heiratete am 04.01.1930 einen Wilhelm Miksch aus Kunewald.
Die Eltern sollen Johann Barwig und eine Karoline NN gewesen sein.
Folgende Kirchenbücher werden im Gebietsarchiv Troppau aufbewahrt:
Mankendorf = Mankovice, Bezirk Troppau = Opave,
Groß-Petersdorf = Dolní Vrazne, Bezirk Neu-Titschein = Nový Jicín.
Deutsch Jasnik = Jeseník nad Odrou, Bezirk Neu-Titschein = Nový Jicín.
Werdenberg = Vítovka, Bezirk Troppau = Opave.
folgende Kirchenbücher werden im Gebietsarchiv Zamrsk aufbewahrt:
Deutsch Biela = Belá nad Svítavou, Bezirk Politschka = Policka,
Neu-Biela = Lavicné, Bezirk Politschka = Policka.
Oberheinzendorf = Horní Hyncina, Bezirk Mährisch Trübau = Moraská Trebová.
Stellen, die zu einer weiteren Spurensuche oder Familienforschung beitragen können:
Kuhländler Ahnen- und Familienforschung
http://www.kuhlaendchen.de/html/de/home/ahnen.html
Mährisch-Schlesisches Heimatmuseum
Schießstattgasse 2 (Rostockvilla)
A-3400 Klosterneuburg
Email: information@mshm.at
www.mshm.at
Öffnungen:
Die 10-16 Uhr
Sa 14-17 Uhr
Sonn- und Feiertags 10-13 Uhr
und nach Voranmeldung
Böhmerwaldmuseum Wien und Erzgebirger Heimatstube
Ungargasse 3
1030 WIEN
Öffnungszeiten:
So 9-12 Uhr (Mai bis November)
nach tel. Voranmeldung
Kontakt
Dr. Gernot Peter, Tel. 02243/37197
Literatur über das Kuhländchen,
zusammengestellt von Gustav Janu,
eingestellt in die Austria-L mailing list 27.12.2004
erhalten von Dr. Gernot Peter, Juli 2009
Beck Josef: Geschichte der Stadt Neutitschein, 1854
Berger Karl: Die Besiedlung des deutschen Nordmahrens, im 13. und 14 Jahrhundert; Brunn 1933
Bosl, Karl: Handbuch der Geschichte der böhmischen Länder, Band I-IV Anton Hiersemann Verlag, Stuttgart, 1970
Eichler Fritz: Heimat Kuhländchen, 1958
Eichler Fritz: Kulturbilder aus dem Kuhländchen/ Odertor-Verlag Heidelberg/ 1969
Hausotter Alois: Unser Kuhländchen, Band 1 und Band 2; Neutitschein 1911 und 1913
Hauptmann Josef (Mundartdichtung): Der Rockengang, 1920; Die Bauerntruhe, 1922; Die bunte Aimer, 1925; Neudruck 1965
Hubala Erich: Burgen und Schlösser in Mähren, Wolfgang Weidlich Verlag Frankfurt/ 1965
Meinert Joseph Gregor: Fylgie, 1817, alte teutsche Volkslieder in der Mundart des Kuhländchens; Wien und Hamburg, 1817, Neudruck 1909 und 1987
Mnuk Josef: Moravské Kravarsko (Das mährische Kuhländchen); Freiberg 1898
Nitschmann Josef: Das Geschlecht der Nitschmann, Wien 1940
Prikryl Emil: Okres Nový Jicín (Der Kreis Neutitschein); Ostrau 1978
Rolleder Anton: Geschichte der Stadt und des Gerichtsbezirkes Odrau; Steyr 1903, Neudruck 1994
Schacherl Lillian: Mähren, Land der friedlichen Widersprüche; Prestel Verlag, München, 1968
Scholz, Friedolin (Hg.): Kuhländchen unvergessene Heimat, Jubiläumsbuch 1998
Schulig Heinrich: Meine Heimat, das Kuhländchen, Jägerndorf 1908
Schwoy Franz Joseph: Topographie vom Markgrafthum Mähren, 1794
Severa Vaclav: Okres Novojícinský (Neutischeiner Kreis); Brünn 1933
Ullrich, Josef: Festschrift zum Kuhländer Heimatfest in Neutitschein; Neutitschein 1927
Wolny Gregor: Die Markgrafschaft Mähren, Band 1, Prerauer Kreis; Brünn 1835
Ziegler Paul: Vom Neutitscheiner Stadtarchiv, 1938
Ziegler Paul: Die Grafen von Huckeswagen in Mähren, Brünn 1943
Ziegler Paul: Wirtschaftsgeschichte der Stadt Neutitschein; DieSchankbürger, 1981; Die Tuchmacher, 1983
Teltschik Walter: Chronik der Familie Teltschik (nordmährisches Erbrichtergeschlecht mit 700 jähriger Geschichte); Band I und II; Wilhelmsfeld, 1986 und 1996
Teltschik Walter: Ein Führer durch das Kuhländchen; Wilhelmsfeld, 1995
Teltschik Walter: Zauchtel, Die Geschichte eines Dorfes; Wilhelmsfeld 2002
Sonstiges (Zeitschriften etc.):
Illustrierter Neutitscheiner Volkskalender, 1880-1915
Das Kuhländchen, Zeitschrift des Museumsvereins Neutitschein und des deutschen Kuhländchen, 1919-1939
Heimatfreunde, Vierteljahresschrift für die deutsche Jugend des Kuhländchens; 1923-1927
Alte Heimat Kuhländchen, Mitteilungsblatt des Vereins heimattreuer Kuhländer, monatlich seit 1948
Monographien über das Kuhländchen, 19 Bändchen, Odertor-Verlag 1954-1962
Kuhländer Heimatkalender, Jahrnucn, 1958-1991
Das Kuhländchen, Geschichte und Geschichten einer deutschen Landschaft, Jahrbuch; 1958-1991
Festschrift 1. Kuhlandler Heimatfest, 1927
Festschrift 7. Schlesische Kulturwoche in Neutitschein, 1931
Chroniken mehrerer Orte des Kuhländchens, geschrieben nach der \/ertreibung.
Ergänzungen aus der Mailingliste:
Dr.Ziegler/W. Krautmann, "Die Tuchmacher" (Neutitschein), es sind nur die Neutitscheiner Tuchmacher aufgeführt
Vereinigung Sudetendeutscher Familienforscher e.V. (VSFF)
Unter bibliotheksverzeichnis wird u.a. genannt: 2.7.4. Kuhländchen (einschließlich der Kreise Odrau, Wigstadtl und Wagstadt
in Österreichisch Schlesien)
Homepage über das Kuhländchen
Deutsche Grabsteine in Neutitschein
Liste erstellt durch Dr. Wolfgang Bruder. Ohne Gewähr für die Richtigkeit
Die Markgrafschaft Maehren: Prerauer Kreis, 1. Band
von Gregor Wolny,Conrad Schenkl, Brünn 1835
Schönau wird beschrieben ab S. 351
verschiedenene Friedhöfe
Suchmöglichkeiten online mit Namen
Luftbilder Tschechische Republik
unter diesem Link
kann man für die Tschechische Republik flächendeckend ca. 60 Jahre alte Luftbilder in sehr guter Qualität anschauen (und mit jüngeren vergleichen).
Die Webseite dient zur Darstellung von Verdachtsflächen (bezüglich Kontaminierung der Umwelt).